Das Religionspädagogische Institut Luzern RPI (ehemals KIL) bildet seit 60 Jahren Menschen für die pastorale Praxis der Schweiz aus. Seit 2004 ist das RPI in die Theologische Fakultät der Universität Luzern integriert. Die Absolvent*innen wirken in vielfältiger Weise in den Bereichen Religionsunterricht, Katechese, Jugendarbeit, Erwachsenenbildung und übernehmen Verantwortung. Viele von ihnen sind Präses von VKP-Abteilungen. Ebenso sind sie prägend an Fachstellen und in Kirchenleitungen tätig. Ihre Kompetenzen, Erfahrungen und Vernetzungen sind in Kirche und Gesellschaft unverzichtbar.
Seit mehreren Jahren baut die Theologische Fakultät den religionspädagogischen Studiengang jährlich schrittweise finanziell und personell ab und macht ihn für Student*innen, insbesondere für Quereinsteiger*innen, unattraktiv. Eine strategische oder konzeptionelle Begründung wurde bisher nicht kommuniziert. Höhepunkt dieser Entwicklung sind überraschende Kündigungen und Pensenkürzungen profilierter Dozentinnen, welche bislang jedoch nicht offiziell kommuniziert wurden.
Die drastische Sparmassnahmen bedrohen die Existenz des RPI als schweizerisches Kompetenzzentrum für Religionspädagogik. In einer Zeit, in der wir dringend auf qualifiziertes Personal für die kirchliche Arbeit angewiesen wären, ist dies nicht nachvollziehbar. Daher unterstützen wir die Petition gegen den Kahlschlag am RPI. Sie fordert alle Verantwortlichen auf, für eine qualifizierte Ausbildung der zukünftigen Religionspädagog*innen zu sorgen.
Damit unsere Abteilungen auch in Zukunft von gut ausgebildeten Präsides begleitet werden, bitten wir dich, die Petition mit deiner Unterschrift zu unterstützen und die Informationen dazu in deinem Umfeld zu teilen.