Mit der Öffentlichkeitsarbeit macht ihr auf euch und auf eure Tätigkeiten aufmerksam. So könnt ihr Sympathien in der Bevölkerung schaffen, die euch hilft. Ein gutes «Produkt», also euer Pfadigrogramm, hat vor allem dann einen positiven Effekt, wenn es auch in der Öffentlichkeit als solches bekannt ist. Ein gutes Image bringt euch als Pfadi auf verschiedenen Ebenen Vorteile: • Es stärkt das Vertrauen in eure Organisation, was (unter anderem) wichtig ist für stabile Mitgliederzahlen, • es fördert das Wohlwollen bei Dritten (Behörden, anderen Verbänden, möglichen Sponsoren etc.) und • steigert die Anerkennung und Wertschätzung gegenüber eurer (ehrenamtlichen) Pfadiarbeit.
Öffentlichkeitsarbeit findet auf sehr verschiedenen Ebenen statt. Dazu gehören eine aktuelle Website und passende Elterninformation per Brief, Mail oder WhatsApp-Gruppe. Das könnt ihr selbst beeinflussen. Zum anderen Teil lebt die Öffentlichkeitsarbeit auch stark von der Wahrnehmung des Umfeldes ab. Es lohnt sich hier, ab und zu die Perspektive zu ändern. Wie wirkt das, was wir machen, für jemanden, der die Pfadi gar nicht kennt? So kann auch in «interne» und «externe» Öffentlichkeitsarbeit unterschieden werden.
Ein umfassendes Hilfsmittel für die Öffentlichkeitsarbeit deiner Pfadiabteilung ist die Cudesch-Broschüre «Öffentlichkeitsarbeit in der Pfadi».
Umgang mit Bildern
Als Grundsatz gilt, dass niemand ohne Zustimmung fotografiert werden darf und kein Bild von einer Person ohne deren Zustimmung veröffentlich werden darf. Fotografieren ist aber in der Öffentlichkeit erlaubt, wenn die Person als «Person im Hintergrund» erscheint. Ist jemand aber auch in einer Gruppe klar zu erkennen und erscheint er*sie als einzelne Person, muss ebenso die Zustimmung vorliegen. Bei Bildern von Pfadiaktivitäten ist davon auszugehen, dass Pfadis nicht «als Personen im Hintergrund» erscheinen, darum ist das grundsätzliche Einverständnis nötig. Am einfachsten wird gleich mit der Anmeldung das Einverständnis abgeholt. Das ist nun aber noch nicht ein Freipass für die Verwendung der Bilder.
Die Bilder müssen im richtigen Kontext verwendet werden.
Die Bilder müssen immer wohlwollend sein, mit den Fotos muss verantwortungs- und respektvoll umgegangen werden.
Die Bilder sollen ästhetischen Standards genügen und die notwendige Aufnahmequalität haben.
Die Bilder dürfen nicht missverständlich sein.
Bei Einzelaufnahmen und für einen besonderen Zweck muss das ausdrückliche Einverständnis zur Verwendung des bestimmten Bildes eingeholt werden.
Auch die Bildbearbeitung erfordert die Zustimmung.
Gemäss ZGB gibt es keine Altersgrenze, ab der die Zustimmung des Kindes ausreicht. Es kann ab etwa 14 Jahren von der Urteilsfähigkeit bezüglich Fotoverwendung ausgegangen werden, sicherer ist aber die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.
Schriftlich ist eindeutiger als mündlich.
Es muss klar sein, wie die Bilder verwendet werden.
Ihr könnt die missbräuchliche Verwendung unterbinden (im Wissen, dass diese bei digitalen Bildern unmöglich zu verhindern ist), indem ihr
euch auf einige wenige (besonders gute) Bilder, die öffentlich zugänglich sind, beschränkt,
auf das Urheberrecht hinweist und die Nutzungsrechte einschränkt,
die Bilder nur in der minimal notwendigen Auflösung öffentlich publiziert,
für eure Mitglieder einen geschützten Downloadbereich einrichtet oder die Bilder euren Mitgliedern mittels Zuganges zu einem Cloudspeicher zukommen lässt,
eure Mitglieder ebenfalls auf den Umgang mit Fotos sensibilisiert (eigene Social Media Profile der älteren Teilnehmer*innen und Leiter*innen, selbst gemachte Fotos, die nicht «im Auftrag der Abteilung» gemacht wurden.
Im Merkblatt Social Media der PBS findest du Hinweise, wo deine Bilder am besten zur Geltung kommen. Es ist entscheidend, die richtige Plattform auszuwählen, da deine Abteilung nicht überall aktiv sein kann. Auf unserem Blog findest du weitere Hinweise zur Öffentlichkeitsarbeit und sämtliche Unterlagen zum Runterladen.
Als Präses mit ins Lager gehen zu dürfen ist etwas Tolles! Das Lager bietet DIE Gelegenheit, professionelle Beziehungen mit dem Leitungsteam und der Abteilung zu pflegen, einander besser kennenzulernen und für die Abteilung da zu sein. Nach einem gelungenen Lagereinsatz wird deine Akzeptanz in der Abteilung steigen und deine Arbeit im Abteilungsalltag einiges einfacher sein. Ein Lager bietet aber auch viel Potenzial für Missverständnisse, Konflikte und die Gefahr, sich selbst ins Abseits zu manövrieren.
Damit dein Einsatz im Lager zu einem positiven Erlebnis wird, haben wir in diesem Merkblatt einige Punkte aufgelistet, die dir helfen. Du findest Anregungen zum Informationsfluss, zur Unterstützung für weniger bemittelte Familien, zum Vorgehen in Notfällen, zur Präsenz im Lager, zu den Aufgaben im Lager, zur Rolle im Lager, zur Arbeitszeit und zur Kommunikation über das Lager. Und wenn du noch weitere Fragen hast, dann melde dich einfach persönlich bei uns per Mail.
Wir wünschen dir ein erfolgreiches Sommerlager!
VKP-Kurskiste
Eintrag vom 28. Mär 2024
Dürfen wir vorstellen
Etwas überladen, unübersichtlich und nicht mehr ganz aktuell. So kam unsere alte Kurskiste daher. Grund genug diese zu überarbeiten und vor allem zu aktualisieren. Einiges haben wir ausgemistet, während Neues dazugekommen ist, wie zum Beispiel SENSIS – Spiritualität, das du vielleicht schon aus dem KOMPASS kennst. Ausserdem findest du neu auch den Anispi-Postenlauf zu Gesetz&Versprechen, den wir für das Bundeslager 2022 mova erarbeitet haben.
Immer noch hilft die Kurskiste den Kursleitungsteams,
Inhalte zur Beziehung zum Spirituellen und zur Planung und Durchführung von
Aktivitäten zu deren Förderung zu vermitteln. In den Hilfsmitteln findet man
theoretisches Wissen mit praktischen Ideen erklärt. Die Aktivitäten können 1:1 angewendet
werden oder nach Belieben angepasst werden.
Wenn du mehr über den Inhalt der Kurskiste wissen möchtest oder direkt eine bestellen willst kannst du das hier.
Faires Lager
Eintrag vom 19. Mär 2024
Faires Lager Wettbewerb 2024
Was findet ihr wirklich wichtig beim Thema Nachhaltigkeit? Sind es nachhaltige Transportmittel, Fair Fashion, eine nachhaltige Lagerküche oder ist es doch etwas ganz Anderes? In der Jubiläumsausgabe bestimmt ihr das Wettbewerbsthema selbst! Führt mit euren Lagerteilnehmer*innen eine Aktivität zum Nachhaltigkeitsthema eurer Wahl durch. Behandelt mit ihnen auf kreative und altersgerechte Art, wie das Problem entsteht und warum es wichtig ist das Nachhaltigkeitsthema anzugehen. Ob als Planspiel, Lagersportblock oder als kreative Aktion – sucht gemeinsam nach Lösungen für eine nachhaltigere Welt!
Zu gewinnen gibt es unter anderem ein XXL 2 Zelt von hajk! Der Anmeldebeginn ist am 1. April 2024, anmelden könnt ihr euch hier.
DACHS-Bau Schweiz
Eintrag vom 7. Mär 2024
DACHS-Bau Schweiz
Der DACHS braucht deine Hilfe. Setze dich in deiner Pfarrei dafür ein, dass die Ideen junger Menschen aus der Schweiz die Weltsynode im Herbst 2024 und den DACHS-Bau bereichern. DACHS ist das Netzwerk der verbandlichen katholischen Jugendarbeit aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und dem Südtirol. Gemeinsam mit Jungwacht Blauring Schweiz, der damp (Ministranten) und der Fachstelle OKJ (offene kirchliche Jugendarbeit) ist der VKP Teil dieses Netzwerkes.
Zur Weltsynode im Oktober 2024 laden wir junge Menschen für ein paar Tage in den DACHS-Bau nach Rom ein. Unsere internationale Jugend-WG in der Nähe des Vatikans, will den informellen Austausch zwischen Jugendlichen und Synodenteilnehmer*innen fördern, damit Positionen und Ideen junger Menschen an den synodalen Gesprächstischen mitgedacht werden.
Für die Meinungsbildung und Auseinandersetzung in der Deutschschweiz haben wir ein partizipatives 3-Phasen-Modell entwickelt. Für die erste Phase sind wir auf die Mithilfe von Leitungsteams, Jugend- und Firmgruppen (17+) aus den Pastoralräumen, Seelsorgeeinheiten und Pfarreien angewiesen. Komm mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen ins Gespräch und lade sie ein, sich mit der Frage «Was ist Kirche?» auseinanderzusetzen. Ausgearbeitete Vorlagen ermutigen zur Diskussion über Themen der Weltsynode und fordern auf, die eigene Meinung auf kreative Weise einzureichen.
Das Schweizer DACHS-Bau-Treffen bildet die zweite Phase. Am Samstag, 7. September, beraten interessierte junge Menschen in Zürich die eingereichten Meinungen und formulieren ihre Empfehlungen, welche sie unseren DACHS-Bau Vertreter*innen mit nach Rom geben.
Die dritte Phase ist der DACHS-Bau, die Jugend-WG in der Nähe des Vatikans, während der Synode. Junge Menschen zwischen 18 und 30 Jahren, die im Oktober 2024 die Schweiz für 4 oder 7 Tage im DACHS-Bau vertreten möchten, sind eingeladen sich bis Ende Juni über die DACHS-Bau-Website zu melden. Die Schweiz verfügt über ein Kontingent von 2 Plätzen. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung unserer Vertreter*innen werden vom Projekt DACHS-Bau getragen.
Teile diesen Aufruf in deiner Pfarrei / in deiner Abteilung / mit interessierten jungen Menschen. Weitere Infos, Vorlagen zum Download und Formulare zur Anmeldung für alle Phasen findest du hier.